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Keine Wies’n ohne Dirndl

August 24th, 2008 · No Comments

Wer kann sich das Münchner Oktoberfest ohne die bunten Trachten und Dirndl vorstellen? Das wäre wie Weihnachten ohne einen schön geschmückten Weihnachtsbaum. Das Dirndl und die Krachlederne, also die Lederhose, die der eingefleischte Wies’n-Besucher trägt, ist schon beinahe ein Muss auf der Wies’n.

Ursprünglich war das Dirndl eine Dienstbotentracht. Doch ab 1870 etwa wandelte sich das Dirndl von einem Kleidungsstück für berufliche Zwecke zu einem sommerlichen Kleidungsstück, das auch von der weiblichen Oberschicht gern getragen wurde. Allerdings fanden hier dann oftmals andere Stoffe Verwendung.

Auch heute ist das Dirndl eine hochmodische Art, sich im Landhausstil zu kleiden. Der Markt bietet zu diesem Zweck viele verschiedene Varianten von Dirndln an. So variieren auch die Längen der Dirndl. Immer häufiger werden auch so genannte Mini Dirndl vorwiegend im Sommer getragen. Bei dieser Art Dirndl wird ein kurzer Rock, der über dem Knie endet, getragen. Ansonsten unterscheidet sich das Mini Dirndl nicht von einem herkömmlichen Dirndl. Meist werden gerade für die kurzen Dirndl-Varianten fröhliche und poppige Farben und leichte Stoffe verwendet.

Das traditionelle Dirndl besteht üblicherweise aus drei Teilen: dem Dirndlkleid, einer meist weißen Dirndl-Bluse und einer Schürze, die über dem Dirndlkleid getragen wird. Da das Dirndl meist mit einem tiefen Ausschnitt getragen wird, kommt hier ein schönes Dekolletee, das mit einem passenden Schmuckstück geschmückt ist, erst richtig zur Geltung. Auch wenn das Dirndl sehr figurbetont ist, da das Oberteil die Form eines Mieders hat, kann es auch von Damen getragen werden, deren Figur nicht der einer Elfe gleicht. Allerdings ist es in solch einem Fall ratsam, kein Mini Dirndl zu tragen.