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Immobilien finanzieren – aber richtig

Oktober 4th, 2008 · No Comments

Immobilien gelten nach wie vor als beste Altersvorsorge überhaupt. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Menschen auch bereits in jungen Jahren, für den Immobilien Kauf. Allerdings sollte man dabei stets die Finanzierung der Immobilien im Auge behalten.

Hierbei ist zu sagen, dass das Eigenkapital nach wie vor das günstigste Baugeld überhaupt ist. Man muss hierauf keinerlei Zinsen zahlen. Dennoch reicht dieses Geld für den Kauf von Immobilien oder Wohnungen meist nicht aus, sodass zusätzlich noch ein entsprechendes Baudarlehen aufgenommen werden muss. Dieses beantragt man in der Regel bei der eigenen Hausbank, wobei man jedoch die Fördermittel, die der Staat gewährt, ebenfalls nicht außer Acht lassen sollte. Hier finden sich spezielle Programme zum Kauf oder zur Renovierung von Wohneigentum. Insbesondere Energie sparende Maßnahmen bei Immobilien werden gefördert.

Beim Darlehen von der Bank sollte darauf geachtet werden, dass man nicht mehr als 60 Prozent des Beleihungswertes als Darlehen aufnimmt. Darlehen bis zu dieser Höhe werden regelmäßig als erstrangige Darlehen behandelt, das heißt, es wird eine Grundschuld im ersten Rang des Grundbuchs eingetragen. Dadurch erfolgt bei einer evtl. notwendigen Zwangsversteigerung der Immobilien die vorrangige Bedienung des Gläubigers, dessen Forderungen im ersten Rang des Grundbuchs eingetragen sind. Durch diese Regelungen gehen die Banken also ein geringes Risiko ein, welches sie mit niedrigeren Zinsen begünstigen.

Sollten mehr als die besagten 60 Prozent des Beleihungswertes als Fremdkapital benötigt werden, kann man die Differenz mit einem Bauspardarlehen finanzieren. Diese sind ebenfalls mit besonders günstigen Zinsen ausgestattet und zwar bis zu einem Beleihungswert von 80 Prozent. Zum Kauf von Immobilien sollte man 20 Prozent Eigenkapital ohnehin vorweisen können.