Ein Carport ist eine hervorragende Unterstellmöglichkeit für das Auto und andere Fahrzeuge, wenn man über keine eigene Garage verfügt. Nach einigem Überlegen hat sich Karsten deshalb auch einen Carport angeschafft. Der Aufbau ist denkbar einfach und kann von handwerklich begabten Personen an einem Wochenende durchgeführt werden. Beim Aufbau eines Carports sollte man nach Möglichkeit zu zweit sein, ein dritter Helfer kann die Arbeit um einiges erleichtern.
Ein Carport hat gegenüber normalen, geschlossenen Garagen den Vorteil, dass stets für eine gute Belüftung gesorgt ist. Somit sind sowohl das Auto, als auch alle anderen dort gelagerten Gegenstände vor Feuchtigkeit geschützt. Auch wenn das Auto einmal Regen abbekommt, trocknet das Regenwasser schnell wieder ab.
Ein Carport ist an einer oder an zwei Seiten offen, darf aber niemals ganz geschlossen sein, denn dann würden Carports zu den Garagen zählen. Das hätte zur Folge, dass hierfür ein Bauantrag gestellt werden und der Bauherr dafür auch entsprechende Gebühren zahlen muss.
Wer späteren Ärger vermeiden möchte, sollte sich im Vorfeld beim zuständigen Bauamt erkundigen, ab welchen Maßen ein Bauantrag gestellt werden muss. In der Regel ist für ein Carport zwar kein Antrag nötig, plant man jedoch ein Carport von größeren Ausmaßen, zum Beispiel für zwei oder drei Fahrzeuge, kann es durchaus sein, dass die geltenden Normmaße damit überschritten werden und doch ein Bauantrag nötig ist.
Carports bestehen normalerweise aus Holz, weil diese den größten dekorativen Charakter haben, auf Wunsch können aber auch andere Materialien, wie zum Beispiel Alu, gewählt werden, die man dann zum Haus passend anstreichen kann.
