Gerade bei einem Lattenrost gibt es im Sortiment im Bettengeschäft so viele Unterschiede, dass man sehr gut überlegen sollte, zu welcher Ausführung man greift. Es wird nicht nur nach starren und flexiblen Lattenrosten unterteilt, sondern auch nach Länge und Breite. Zudem gibt es Sondermaße, die allerdings meistens nur auf Sonderwunsch und gegen Aufpreis angefertigt werden. Sehr große Menschen, die mit einem 2 Meter langen Bett nicht auskommen, sind auf solche Sondermaße angewiesen. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl sollte aber – unabhängig von all diesen Merkmalen – das eigene Körpergewicht sein.
Ein Lattenrost ist umso tragfähiger, je mehr Querlatten er auf seine gesamte Länge eingearbeitet hat. Menschen mit zwischen 60 und 80 Kilo Körpergewicht brauchen sich hier nicht weiter mit diesem Thema befassen. Doch wer an Körpergewicht mehr auf die Waage bringt, läuft Gefahr, einen zu wenig stabil gebauten Rost zu schnell durchzuliegen. Das geht dann zu Lasten des Rückens, des Nackens und anderer Körperpartien, die sich nicht richtig entspannen können, weil der Druckausgleich im Bett nicht stimmt. Beeinflusst wird die Tragfähigkeit eines Lattenrostes aber natürlich auch von der Wahl des verwendeten Holzes.
Massives Holz wäre zu wenig biegsam, aber ein sehr weiches Holz kann auch zu wenig Halt für den schweren Körper des Menschen bieten. So ist es also ratsam, ein wenig mehr Geld für eine hochwertige Ausführung vom Lattenrost auszugeben und auch darauf zu achten, dass dieser im Bett nicht verrutschen kann, wodurch Halterungen abreißen könnten und das Bett kaputt gehen könnte. Ein Lattenrost mit unterschiedlichen Zonen, die die Härte auch auf das Gewicht des Menschen angepasst haben, kostet zwischen 200 und 300 Euro, je nachdem, wie hochwertig das verwendete Material ist. Mit elektrischer Verstell-Möglichkeit und anderen Besonderheiten kosten die Roste aber auch manchmal deutlich mehr.
