Unsere Städte sind von Unmengen von Tauben bevölkert. Ihr charakteristisches Gurren gehört fest zum städtischen Bild. Aber nicht nur das Gurren der Tauben ist ein möglicher Störfaktor. Durch seine Zusammensetzung ist der Taubenkot nicht nur überaus aggressiv und zerstört die Bausubstanz, er überträgt auch mehrere Parasitenarten. Aber auch die Taube selbst ist ein Krankheits- und Parasitenüberträger. Um dieser Plage Herr zu werden, versuchen Städte und Gemeinden, mit verschiedenen Systemen zur Taubenabwehr gegen die Tiere vorzugehen.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eine effektive Taubenabwehr zu betreiben. Eine Möglichkeit besteht darin, einen entsprechenden Kammerjäger mit dieser Aufgabe zu betrauen. Hinter der Bezeichnung Kammerjäger verbirgt sich der umfangreiche Beruf des Schädlingsbekämpfers, der mit seinem großen Fachwissen jeglichem Schädlingsbefall effektiv begegnen kann.
Doch es muss nicht immer gleich der Schädlingsbekämpfer sein, welcher für die Taubenabwehr beauftragt wird. Schutzsysteme, wie Taubenspikes oder Schutznetze, verhindern auf einfache aber doch sehr wirkungsvolle Weise, dass sich eine Taube an der entsprechenden Stelle niederlässt und so die Fassade oder den Boden mit ihrem Kot beschmutzt.
Es gibt allerdings auch noch andere Möglichkeiten zur Taubenabwehr. Die Taube besitzt als Nicht-Raubtier ein sehr ausgeprägtes Schutzverhalten gegenüber anderen Tierarten. So ist die Saatkrähe ein Feind der Taube. Taucht die Saatkrähe auf, flüchtet die Taube. Dies haben Wissenschaftler an der Hamburger Universität getestet. Der Mensch kann sich dies zu Nutzen machen und vertreibt die Tauben mit einer künstlichen Saatkrähe.
