Mancher stolze Wasserbetten Besitzer hat sicher schon die Erfahrung gemacht, dass es komische blubbernde Geräusche geben kann, wenn man sich ins Bett legt. Der Grund hierfür ist die Bildung von Biogasen im Wasserkern des Betts. Die Ursache für die Bildung von Gasblasen im Wasser ist aber eine Versäumnis des Schläfers selbst. Er hat in den meisten Fällen vergessen, einen Konditionierer zum Wasser hinzuzugeben.
Ein Konditionierer, zu Englisch Conditioner, birgt gleich mehrere Vorteile und sollte daher auf keinen Fall weggelassen werden. Das Wasserbett braucht auch von Innen seine Pflege. Diese bekommt man durch einen vom Händler empfohlenen Konditionierer, denn hier ist auch ein Pflegemittel für das Vinyl enthalten. Das bedeutet, die Innenfläche der Matratzenhülle wird geschmeidig gehalten und das bedeutet maximalen Schutz vor Rissen. Ansonsten tötet der Konditionierer im Wasserbett alle Keime ab, die im normalen Wasser von Natur aus enthalten sind. Wo keine Keime mehr sind, findet auch kein natürlicher Stoffwechsel statt, bei dem sich naturgemäß die Biogase bilden. Auch eine Vermehrung der Keime, sowie das Absterben zu vieler Mikroorganismen - und eine damit verbundene Fäulnis vom Wasser – werden verhindert.
Einen zum Wasserbett passenden Konditionierer bekommt man entweder in Portionsflaschen, die man alle halbe Jahre einfach in den Wasserkern gibt, ohne das Wasser auszutauschen. Meistens handelt es sich um Flaschen zu je 125 Millilitern, die restlos in das Innere der Wassermatratze gefüllt werden müssen. Auch bei einem, zum Beispiel umzugsbedingten Wasserwechsel muss an den Konditionierer gedacht werden. Die Händler weisen manchmal darauf hin, dass man bei Produkten, die nicht ausdrücklich empfohlen werden, den Anspruch auf Garantie verliert. Daher sollte man sich die Pflegeanleitung vom eigenen Wasserbett unbedingt genauestens durchlesen und sich auch daran halten.
